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Ansprechpartner Zuchtberatung: Nicole Stenzel
email: nclstenzel@gmail.com
Tel. 0151-15110171

Was der Hundezüchter über Genetik wissen muss (Auszug)

Das Rezept gescheiter Hundezucht ist immer noch geschicktes Kombinieren von Linienzucht und systematischer Inzucht und wenn eine Blutauffrischung nötig scheint, eine mit Umsicht und Sachkenntnis gewählte Fremdzuchtpaarung. Der Durchschnitt der Nachkommenschaft dieser 3 Zuchtarten wird etwa gleich ausfallen. Doch wo Inzucht betrieben wird, kommen sowohl positive wie auch negative Erbmerkmale ans Tageslicht, und die Extreme werden entweder viel besser oder viel schlechter ausfallen. Inzucht ist die Paarung naher Verwandter, Inzestzucht die Paarung nächster Verwandter wie Vater/Tochter, Mutter/Sohn, Bruder/Schwester usw. Erste Voraussetzung ist die gezielte Auswahl der Zuchttiere. Nur Hunde die körperlich und psychisch absolut gesund sind und gefestigt sind und in höchstem Maße dem Rassestandard entsprechen, dürfen eingesetzt werden. Die besten Stämme bei Pferden, Rindern, Schweinen etc. sind durch Inzucht entstanden. Doch Inzucht ohne Mindestkenntnisse in der Vererbungslehre betrieben kann einen Stamm in wenigen Generationen ruinieren. Vielleicht schon in der ersten, mit Sicherheit aber in der 2. Generation werden sämtliche fehlerhaften Erbmerkmale aufgedeckt. Deshalb ist die strenge Selektion der zur Weiterzucht verwendeten Tiere unerlässlich. Der Anfänger sollte sich nicht an Inzucht wagen, ohne sorgfältiges Studium der Ahnentafel bis auf 4 Generationen zurück und nicht ohne möglichst genaue Kontrolle der erfaßbaren Nachkommenschaft beider Elterntiere in Bezug auf Erbreinheit und fehlerhafte Erbmerkmale.

Linienzucht

Sie besteht in Paarung mit engeren und weiteren Verwandten, wobei der nächste gemeinsame Ahne vielleicht erst in der 4. Generation erscheint. Je ferner der Verwandtschaftsgrad der Tiere, desto verschiedenere Welpentypen werden fallen. Es ist daher sicher besser, wenn Linienzucht in der engeren Verwandtschaft betrieben wird. So ist diese dann der Inzucht sehr nahe und ähnlich; nicht viel Neues kommt zur Erbmasse. Auch da ist das Ausmerzen der Tiere, die den Rassestandard nicht genügend entsprechen, von größter Wichtigkeit.

 

Quelle: Hunde züchten mit Erfolg von Hilary Harmar

Anmerkung Zuchtberatung: dieser Ratgeber ist seit vielen Jahren unser Credo sowie strenge Beobachtung der Zucht seit 45 Jahren und nur weniger  "Übergaben" der Zuchtberatung. Unsere Ahnentafeln können über 12 Generationen zurückverfolgt werden, über 12 Jahre hatten wir unter 2% Inzuchtkoeffizient, wir wissen diesen in der Linienzucht gezielt zu nutzen. Unser Zucht wird bestätigt durch unsere Hunde.